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Praxis Dr. med. (I) Jean Chalkitis
Frauenarzt, Akupunktur TCM, Umweltmedizin
Freie Gedanken

Zurück zur Ganzheit
Die Zukunft liegt in der Vergangenheit, lehrte einst Rudolf Steiner und hatte damit Recht, weil sich die Entwicklung der Menschheit nicht linear, sondern nur in großen Sprüngen, entsprechend der jeweiligen Geisteshaltung, aber ebenso mit entsprechenden Rückschritten vollzieht.

Die Rückbesinnung auf alte, überholt scheinende Werte wird gerade dann notwendig, wenn man ein Stadium erreicht hat, von dem aus man nicht weiterschreiten kann,weil man sich zumeist nicht ruhig einer Aufgabenstellung gewidmet hat, sondern immer hastig nach neuen Erfolgserlebnissen strebte.

Auch in der Medizin war und ist das so, weil man meinte, dass der Körper lediglich ein mechanistisch handelndes Modell sei, dessen Reparaturen auch mit künstlichen oder aus dem Zusammenhang einer Lebenseinheit gerissenen Substanzen im idealen Sinne beeinflusst werden könnten.

Auf diese Weise verlor man die schon seit Jahrtausenden bekannten drei philosophischen Lebensprinzipien, die Wesensebenen aus denen sich alles Belebte in der Natur zusammensetzt.

Man bezeichnete die unzertrennliche dreicheit als Sulfur,Sal und Mercur,wobei Sulfur die individuelle Selle,das Bewusstsein, das Sal die Materie,den Körper, und der Mercur das Bindeglied, den lebendige Atem, den Geist darstellte.

Der Körper und seine Funktionen sind heute bereits gut erkant, die Seele, das Bewusstsein aber wurde verdrängt, zur Psyche degradiert,und ledeglich als eine Korrelationzwischen Gehirn und dem Nervensystem angesehen.

Zur Dreiheit, und damit zur Ganzheit, fehlt uns heute aber noch völlig der Geist, der göttliche Funke, die Information,ohne welche Materie nicht tätig werden kann, und so kommen wir erst voran, wenn wir den Begriff Seele mit Bewusstsein gleichsetzen, woraufhin sich in der Folge alle organischen Funktionsstörungen, die wir als Krankheit bezeichnen, erklären lassen.

Mit dem Bewusstsein erleben wir uns selbst, und auch die Organe als Materie "erkennen", dass sie sich bei Verletzungen immer wieder nach ihrem vorgegebenen "Plan" zu rekonstruieren haben, dass eine Nase sich wieder als solche ausbildet, sowiees jedes andere Organ entsprechend seiner Aufgabenstellung ebenfalls zu tun hat.

Erst die Dreiheit Körper (Materie), Seele (Bewusstsein) und Geist (Leben) ergeben die Funktion "Ich" und bestimmen so den Ablauf unseres Daseins. Jede Information aus der Außenwelt als das Resultat erlebter Wirklichkeit, trifft immer zuerst auf die feinstofflichen Ebenen, die physisch-geistigen Bereiche, versetzt diese in Resonanz, in ein Mitschwingen, hier kränkender Art, und aus der Summe dieser Kränkungen entsteht letztlich die jeweilige organische Krankheit, entsprechend der Konstitution der Menschen.

Dies wusste man in der Naturheilkunde seit langem und prägte deshalb den zuerst etwas befremdlich erscheinenden Satz: "Nur ein kranker Mensch wird krank!"